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Die Unterscheidung des Thomas von Aquin zwischen beatitudo perfecta und beatitudo imperfecta in der „Summa theologiae“
Thomas Aquinas' Distinction between Beatitudo Perfecta and Beatitudo Imperfecta in the Summa Theologiae

Author(s): János Vik
Subject(s): Christian Theology and Religion
Published by: Studia Universitatis Babes-Bolyai

Summary/Abstract: Im Glückstraktat seiner „Summa theologiae“ vollzieht Thomas von Aquin als christlicher Theologe die atifizierung seiner Rezeption der Glückstheorie des Aristoteles, wie sie von ihm in der Nikomachischen Ethik als ihrer reifsten Form dargelegt wird. Thomas gelingt es durch die phänomenologisch nachweisbare, nthropologische Fundierung des Glücksbegriffs im desiderium naturale zwischen der Frage nach der generellen Möglichkeit menschlichen Glücks und der Frage nach dem konkreten Vermögen des Menschen, das eigene Glück zustande zu bringen, eine Unterscheidung zu treffen. Zwar ist eine reale Orientierung des Menschen auf die vollendete Glückseligkeit generell zu konstatieren, erreichen kann er sie jedoch weder aus eigenen Kräften noch in diesem Leben. Thomas geht es also in der Tat und letzten Endes um eine Theologie des Glücks, die ihre systematisch-synthetische Ausformulierung in seiner ‚Arbeit am Begriff’ der beatitudo findet. Infolgedessen ist auch die eigene Leistung des Thomas bezüglich der menschlichen Frage nach ‚Glück’ theologiegeschichtlich zu würdigen: In dieser Hinsicht folgt er nämlich nicht dem Beispiel jener christlichen Theologen, die das Glück dieses Lebens deshalb als unvollkommen angesehen haben, weil es vom Standpunkt des Glücks des jenseitigen Lebens bzw. im Kontrast zu ihm als beatitudo imperfecta abzuqualifizieren sei. Demgegenüber geht Thomas den genau umgekehrten Weg: Zuallererst erkennt er das Glück dieses Lebens als eine eigenständige Realität an, die jedoch gerade in ihrer Eigenständigkeit theologisch interpretierbar ist.

  • Issue Year: 2007
  • Issue No: 2
  • Page Range: 3-36
  • Page Count: 34
  • Language: German