THE FRANCISCAN CONVENT IN CARANSEBEȘ IN THE LIGHT OF SOME UNPUBLISHED DOCUMENTS FROM THE 18TH CENTURY (III) Cover Image

CONVENTUL FRANCISCAN DIN CARANSEBEȘ ÎN LUMINA UNOR DOCUMENTE INEDITE DE SEC. XVIII (III)
THE FRANCISCAN CONVENT IN CARANSEBEȘ IN THE LIGHT OF SOME UNPUBLISHED DOCUMENTS FROM THE 18TH CENTURY (III)

Author(s): Reinholdt Lovasz
Subject(s): History, Cultural history, Modern Age, Theology and Religion, 18th Century, History of Religion
Published by: Editura Cetatea de Scaun
Keywords: Banat; Blasius Kleiner; Observant Franciscans; religion; 18th century;
Summary/Abstract: Der Konvent der Franziskaner von Karansebesch und die dazugehörende Kirche aus der Bulgarischen Ordensprovinz, die zugleich auch als römisch-katholische Pfarrkirche genutzt wurde (und wird), erlitt zweimal einen großen Schaden, wie auch aus den zwei bisher veröffentlichten Teilen dieser Studie hervorgeht, nämlich in den Jahren 1738 und 1788. Beidemal fielen diese Ereignisse, die sicherlich zu einem großen Verlust an Kunstgegenständen wie auch an Dokumenten (Urkunden) führten, in die Zeitspanne der kriegerischen Auseinandersetzungen der Habsburger Monarchie mit den Osmanen, im Volksmund eher bekannt als ‚Türkenkriege‘. Anhand von größtenteils unveröffentlichenten Dokumenten möchte ich auf die Ausstattung, die dort lebenden Ordensleute, wie auch auf die in der Krypta bestatteten geistlichen wie zivilen Personen eingehen. Als die heute noch stehende Kirche gebaut wurde, nutzten die Franziskaner, die schon zur Zeit des Hl. Johannes Capestrano, vor der Reformation und auch danach zwischen 1658-1725 und dann bis etwa 1802, welche sowohl in Karansebesch wie auch die im nähren Umfeld lebenden Katholiken betreuten, eine ältere Kirche, die in ihrem Totenmatrikel der Pfarrei Karansebesch für den 1. Februar 1729 Erwähnung findet. Die Seelsorge wurde zum Teil in Zusammenarbeit oder auch in Konkurenz zu den Jesuiten (z. B. in Karaschowa, Slatina an der Temesch, Teregowa, Ruska und anderen Orten) ausgeübt. Ob etwas - und wenn ja - wieviel aus dem Bestand dieser alten Kirche in die neuerbaute Kloster - und zugleich Pfarrkirche übergegangen ist kann zurzeit nicht präzise gesagt werden. So bleiben wir bei den Quellen aus dem Diözesan - und Pfarrarchiv von Temeswar bzw. Karansebesch und jenen aus dem Franziskanerarchiv der „Capistranischen Ordensprovinz“ in Budapest und versuchen die Klosterkirche von Karansebesch und die dort wirkenden Minderbrüder zu beschreiben, und - soweit wie möglich - aus der Vergessenheit zu holen. Oft sprudeln die Quellen nur sehr dürftig, da viele Handschriften durch die beiden Kriege 1738 und 1788 zerstört worden sind.

  • Page Range: 118-155
  • Page Count: 38
  • Publication Year: 2023
  • Language: Romanian
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