PALATUL EPISCOPIEI ROMANO-CATOLICE DE TIMIȘOARA
THE PALACE OF THE ROMAN CATHOLIC DIOCESE OF TIMIȘOARA
Author(s): Claudiu-Sergiu Călin
Subject(s): Cultural history, Architecture, Local History / Microhistory, 18th Century, 19th Century
Published by: Editura Cetatea de Scaun
Keywords: canonic; bishopric; headquarters; palace; residence;
Summary/Abstract: Das bischöfliche Palais der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar verkörpert seit fast drei Jahrhunderte das Zentrum eines Bistums mit einer fast tausendjährigen Geschichte. Erbaut um die Mitte des 18. Jahrhunderts, teilte das heutige Bischöfliche Palais in Temeswar seitdem das Schicksal der katholische Kirche in dieser Ecke Europas. Das Ringen um eine sattliche, feste, standesgemässe Residenz der Tschanader Bischöfe kennzeichnete die Tätigkeit aller Oberhirten des Bistums sowohl während der Szegendiner Zeit, als auch während der ersten Jahrzehnte nach der Befreiung Temeswars und der Transferierung, hierher, des Bistumszentrum und bis 1780. Kaiserin Maria Theresia und Graf Nitzky ist es zu verdanken, dass das als bischöfliche Palais gedachte und erbaute Gebäude, nach fast vier Jahrzente das wurde, wofür es erbaut war. Wohnung, Repräsentierungs- und Verwaltungszentrum der Tschanader Bischöfe, in Temeswar, war das Palais auch Augenzeuge vieler Ereignisse: Empfänge zu Ehren wichtigen Gästen, bischöfliche Amtseinführungen, Besuche geistlichen und zivilen Persönlichkeiten, Trauerfeierlichkeiten, aber auch politisch-diplomatischen Verhandlungen (1849/1850), die als Resultat die Rettung vieler Menschenleben bedeutete. Verstaatlicht 1950, rückerstattet – zwar nur „auf Papier“ – 1953, steht das Bischöfliche Palais heute, nach der eingehendsten Renovierung seiner Existenz, 1990-1995, wieder als spirituelles, verwalterisches, kulturelles und geistiges Zentrum des katholischen Banats.
Book: Studii de Istorie Eclesiastică. Volumul III
- Page Range: 104-117
- Page Count: 14
- Publication Year: 2023
- Language: Romanian
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