DIE „MARIÄ HIMMELFAHRT” KIRCHE IN CĂRPINIş (KREIS ALBA) - EIN DENKMAL DESSEN ORIGINALITÄT ERHALTEN GEBLIEBEN IST Cover Image
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BISERICA “ADORMIREA MAICII DOMNULUI” DIN CĂRPINIŞ (JUD. ALBA) – UN MONUMENT CARE ŞI-A PĂSTRAT ORIGINALITATEA
DIE „MARIÄ HIMMELFAHRT” KIRCHE IN CĂRPINIş (KREIS ALBA) - EIN DENKMAL DESSEN ORIGINALITÄT ERHALTEN GEBLIEBEN IST

Author(s): Gheorghe Fleşer
Subject(s): History
Published by: Muzeul Naţional al Unirii Alba Iulia

Summary/Abstract: Die „Mariä Himmelfahrt” Kirche in Cărpiniş (Kr. Alba), gehört durch ihre Baumerkmale und Dekoration, zu einer Gruppe von Denkmälern aus der Mărginimea Sibiului, womit die bergigen, südlich von Hermannstadt liegenden Randgebiete, gemeint sind. Dieses Gebiet kennzeichnet sich auf kulturell-religiöser Ebene durch die engen Beziehungen zwischen den Rumänen aus Siebenbürgen und der Walachei, die im 18. Jahrhundert wiederbelebt wurden. Die in ausgesprochenen Mannschaften von Kirchebauer- und Maler zusammengeschlossenen Meister der Mărginimea Sibiului, die in südlich der Karpaten gelegenen Schulen und Werkstätten ausgebildet wurden, in ihre Heimat zurückgekehrt, erwiesen sich als Schöpfer künstlerischer Bauarten, in denen sich die lokale Tradition und assimilierte Elementen miteinander verknüpften. Die im Jahre 1771 gebaute und in zwei Etappen (1805 und 1810) bemalte Kirche in Cărpiniş hat die von den einheimischen Meistern verliehene Originalform beibehalten, während in der Struktur des Kirchenbaus eine Reihe von Baulösungen erkannt werden können, die aus der byzantinischen Architektur übernommen worden sind. So z. B. die auf Gewölbezwickel gestützte Kuppel, die auf den lokalen Grundriss der Salkirche aufgepflanzt wurde und die halbrunde Apsis, die Außen eine vieleckige Form hat. Der Dekor enthält stilistische Merkmale des „späten brâncovenesc”- Stils und wird dem Maler Vasile Munteanu aus Sălişte zugeschrieben.

  • Issue Year: 41/2004
  • Issue No: -
  • Page Range: 439-454
  • Page Count: 16
  • Language: Romanian