STADT UND PERIPHERIE IN DER HÄRETIKERPOLITIK DER FRÜHBYZANTINISCHEN KAISER (CA. 325 BIS 455)
TOWN AND PERIPHERY in the HÄRETIKERPOLITIK OF THE EARLY-BYZANTINE EMPERORS (325 to 455)
Author(s): Michał_ StachuraSubject(s): History
Published by: Wydawnictwa Uniwersytetu Warszawskiego
Keywords: EARLY BYZANTIUM EMPIRE; ADMINISTRATION
Summary/Abstract: Im fünften Buch seiner Kirchengeschichte schreibt Sokrates mit Blick auf die Häretikerpolitik des Kaisers Theodosius I. folgendes: Unter seiner Herrschaft besaßen alle häretischen Gruppierungen – mit Ausnahme der Eunomianer – die Erlaubnis, außerhalb der Stadtmauern ihre Kirchen zu errichten, wobei die Novatianer ihre Gotteshauser auch innerhalb der Städte bauen durften. Weiter hinderte Theodosius die Häretiker nicht daran, sich zum Gottesdienst zu versammeln. Diese Nachricht steht jedoch in völligem Widerspruch zu zahlreichen gesetzlichen Dispositionen desselben Kaisers, die im Codex Theodosianus erhalten sind, stimmt aber in eigentümlicher Weise mit einer Konstitution überein, die sein Enkel und Namensvetter etwa 15 Jahre vor der Redaktion des Sokrates veröffentlicht hatte.
Journal: Palamedes: A Journal of Ancient History
- Issue Year: 2006
- Issue No: 1
- Page Range: 133-152
- Page Count: 20
- Language: German
- Content File-PDF
