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Jugoslawien: „Gesellschaftliche Unterschiede" im Tourismus
Yugoslavia:"Social Differences" In Tourism

Author(s): Vlasta Kovač
Subject(s): History
Published by: CEEOL Digital Reproductions / Collections
Keywords: Yugoslavia; Social Differences; Tourism

Summary/Abstract: Die Entwicklung des Fremdenverkehrs in Jugoslawien hat - besonders im Sommer 1978 - einen gewaltigen Aufschwung genommen. Nach Angaben des Belgrader Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 1978 insgesamt 6982400 Touristen in Jugoslawien gezahlt, von denen 1871500 Auslander waren. Von den 23188400 registrierten Ubernachtungen entfielen allein auf die jugoslawischen Urlauber 13 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, bei den Auslandern betrug die Steigerung sogar 18 Prozent (s. Ekonomska politika, Nr. 1377, 21. 8.1978, S. 13). In den folgenden Dokumenten wird das Phanomen Fremdenverkehr von verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachtet. Die Absicht des ersten der nachstehenden Beitrage aus,, Vjesnik“ ist es nicht, die erwahnte Erfolgsbilanz weiter zu untermauern. Im Gegenteil: Die rasche Entwicklung des Fremdenverkehrs hat auch zu Erscheinungen gefuhrt, die dem sozialistischen Gesellschaftssystem diametral entgegengesetzt sind, und einige von diesen nimmt das Zagreber Blatt aufs Korn. Dabei zeigen sich unter anderem die offenbar weit verbreitete „Privatbesitzermentalitat“, die sich auf verschiedene Weise - auch im gesellschaftlichen Sektor - ausert, sowie gegensatzliche Interessen zwischen Adria-Gemeinden und Betrieben aus anderen Landesteilen, die am Meer ihre Erholungsheime errichten wollen.

  • Issue Year: 1979
  • Issue No: 08-OEA
  • Page Range: 533-539
  • Page Count: 7
  • Language: German
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