Zdeněk Fibich and Rudolf Nováček. Years of Cooperation in the Umělecká beseda, 1884–1890 Cover Image

Zdeněk Fibich and Rudolf Nováček. Years of Cooperation in the Umělecká beseda, 1884–1890
Zdeněk Fibich and Rudolf Nováček. Years of Cooperation in the Umělecká beseda, 1884–1890

Author(s): Josef Šebesta
Contributor(s): Vlasta Reittererová (Translator)
Subject(s): Music, 19th Century, Sociology of Art, History of Art
Published by: Univerzita Palackého v Olomouci
Keywords: Rudolf Nováček; Umělecká beseda;

Summary/Abstract: Am 1. Oktober 1884 kam der Absolvent der höheren Realschule in Temesvar, der Musikakademie in Budapest und des Konservatoriums in Wien, Rudolf Nováček, nach Prag, um die Funktion des Kapellmeisters der Kapelle des 28. k. u. k. Infanterieregiments zu übernehmen, und bereits am 19. November wurde er Mitglied der Musiksektion des Vereins Umělecká beseda [Künstlerischer Verein]. Seit diesem Moment hat sein schöpferischer Geist den Verein praktisch dominiert. Rudolf Nováček war ein ausgezeichneter Violinist, sodass er mit anderen Mitgliedern der Sektion ein Streichquartett gründete, das mit seinen Auftritten die gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins begleitet hat. Weitere Mitglieder des Ensembles waren im Verlauf der Zeit z.B. Hanuš Wihan, František Ondříček, Karel Ondříček, Jan Mařák und Otakar Nováček. Nach der Eröffnung des Rudolfinums im Jahre 1885 war die Kapelle des 28. Infantgerieregiments unter der Leitung Nováčeks an den populären Konzerten der Umělecká beseda stark beteiligt. In Zusammenarbeit mit Zdeněk Fibich, des Programmgestalters des Vereins, wurden bei den sog. populären Konzerten hervorragende tschechische Orchesterwerke gespielt. Nováček hat auch einige Kompositionen Fibichs instrumentiert. Dieser Prozess wurde mit der Anstellung Nováčeks als Militärkapellmeister in Sofia unerwartet beendet, aufgrund derer er Prag am 19. September 1890 verlassen hat.

  • Issue Year: 12/2010
  • Issue No: 1
  • Page Range: 309-320
  • Page Count: 12
  • Language: English
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